Ich könnte jetzt erzählen, wie ich an diesem September-Morgen den Nebel bewunderte, der wabernd wie Zuckerwatte über den Feldern lag. Wie sich der Himmel langsam tief orange färbte und das erste Licht die Natur erhellte. Ich könnte auch erzählen, warum ich mich so früh an diesem Wochenende auf den Weg machte. Oder davon, wie überrascht und aufgeregt ich war, als mich sieben Tage zuvor diese Einladung zu einem außergewöhnlichen Sylt-Event erreichte. Davon, wie schwindelig mir bei dem Gedanken wurde, wie viel Luxus ich in den kommenden zwei Tagen erleben würde. Und von dem Augenblick, in dem ich fest entschlossen war, jeden noch so kleinen Moment mit meiner Kamera einzufangen, um später für dich die Geschichte zu erzählen, warum es sich lohnt, Sylt zu entdecken.
Es wurde ein Wochenende ganz anders als gedacht.
Gedanken über Luxus, Aufmerksamkeit und Begegnungen
In den vergangenen Tagen habe ich oft darüber nachgedacht, was einen schönen Moment auf Reisen eigentlich zu einem besonderen macht.
An diesem Wochenende war ich an wunderschönen Orten, genoss die herbstliche Natur, sah Kunst und Design, durfte in einem außergewöhnlichen Hotel schlafen, dinierte an einer fein gedeckten Tafel und durfte einen Luxus erleben, der für mich keineswegs selbstverständlich ist. Und doch merkte ich immer wieder, dass es am Ende etwas anderes war, das blieb.
Die Menschen, die ich traf.
Der Moment, in dem die Kamera unwichtig wurde
In diesem Moment beschloss ich, die Kamera wegzulegen und ganz in diesem Augenblick zu bleiben. Ich vertraute darauf, dass nicht die Bilder, sondern das, was ich fühlte, dieses außergewöhnliche Wochenende tief in meiner Erinnerung verankern würde.



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